Freitag, 15. August 2008
Mein vorletztes Wochenende in Toronto sollte gut voll gepackt sein. Es startete mit einem spontanen Handtaschen Einkauf. Meine neue Errungenschaft ist eine schwarze Tasche mit roten und hellgrauen Blitzen drauf. Die musste natürlich sofort benutzt werden, also schnell Heim, Tasche umpacken und wieder los. Auf dem Weg zum Footballspiel habe ich noch rasch was gegessen, war aber 10 Minuten zu spät (Entschuldigung Erik *g*). Wir haben uns mit Julia und Emi am Rogers Centre, am Gate 12 getroffen. Endlich auf unseren Sitzplätzen ging das Spiel auch schon los. Ich hab natürlich keinen blassen Schimmer gehabt, wie das Spiel funktionierte, aber da war ich nicht die einzige… Ein absolutes Highlight des Spieles, war die Cheerleader Show in der Pause. Echt irre, wie sich die Jungs und Mädels durch die Luft geschleudert haben. Gegen Ende des Spieles, hat uns Emi noch Cheerleader Puschels in Silber Blau besorgt. Mit denen habe ich dann die ganze Zeit rumgespielt. Nach dem Spiel sind wir dann kurz entschlossen zum Hard Rock Café gelaufen und haben uns dort noch einen leckeren Cocktail gegönnt.
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Samstag, 16. August 2008
MÄDELSWOCHENENDE…. Früh um 8 klingelte der Wecker, noch schnell duschen, etwas aufräumen, einkaufen und dann konnte des Wochenende seinen Lauf nehmen. Julia war dann gegen halb 10 bei mir und wir sind direkt nach St. Jacobs los gefahren. Dort wollten wir uns ein „Maple Sirup“ Museum anschauen und den dort typischen Markt. Nach etwa 1,5 Stunden, sind wir angekommen und haben dort einen kostenlosen Parkplatz gefunden. Wir haben zuerst das Museum besucht, was auch keinen Eintritt gekostet hat und sind dann etwas durch St. Jacobs geschlendert. Wir haben uns auch über die dort ansässigen Mennoniten informiert. Gegen Mittag sind wir dann auf den St. Jacobs Farmers Market. Dort waren nahe zu 600 verschiedene Stände zu betrachten. Zuerst sind wir in das Hauptgebäude rein und haben dort von den verschiedensten Sachen gekostet. Zum Mittagessen haben wir uns dann etwas Ägyptisches geholt. Das waren Teigtaschen, gefüllt mit Spinat und Feta…War nicht so der Brüller. Naja, aber war ok. Wir sind dann gemütlich über den Markt gelaufen und haben uns lecker Kirschen gekauft.
Nächstes Ziel „Waterloo“. Da waren wir innerhalb von einer halben Stunde, aber los war da leider nichts. Wir haben gemütlich einen Eiskaffee der anderen Sorte getrunken. Er wurde zwar mit Eis gemacht, aber mit geschmolzenem Eis, das heißt, dass der Kaffee je nach Eissorte geschmeckt hat. Julia hatte Schokolade und ich Zimt. War total lecker. Danach ging es ab nach „Kitchener“. Dort sollten wir eigentlich ein Deutsches Viertel finden mit Deutschen Bars und Kneipen. Dies haben wir leider nicht gefunden, aber dafür etwas anderes. Wir sind aus dem Auto gestiegen und haben sofort, einen Frankfurter Allgemeine Zeitung‘s Banner gesehen. Wir sind dann weiter in Richtung Downtown und haben uns ganz gemütlich vor das Rathaus an den Brunnen gesetzt und die Sonne genossen. Irgendwann sind wir dann weiter, weil wir ja die Deutschen Bars finden wollten. Aber nichts da. Ein „Hans Haus“ haben wir gefunden und festgestellt, dass in Kitchener das „Canadian Oktoberfest“ gefeiert wurde. Auch einen Gesangsverein, aber keine Kneipen. Naja, ok, also ab ins Auto in die nächste Kleinstadt mit der Hoffnung, dass da mehr los ist.
In „Cambridge“ war aber leider auch nichts los. Gar nichts. Tote Hose. Da waren nicht mal Menschen auf der Straße…Okey, haben wir uns gedacht und sind kurz entschlossen noch nach „Paris“ gefahren. Aber da war genauso tote Hose wie in „Cambridge“. Hmmm…Aufgeben wollten wir noch nicht. Zurück nach Toronto. Dort haben wir uns schnell bei mir frisch gemacht, bei „Tim Hortons“ jeder zwei Muffins geholt und dann nochmal Downtown. Leider haben Sie kurz nachdem wir angekommen waren, angefangen abzubauen. Wir haben uns geschlagen gegeben und sind zurück zu mir in Apartment. Dort haben wir noch die Flasche alkoholfreien „Raspberry“ Sekt getrunken und bis etwa 3 Uhr morgens im Bett gequatscht.
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Sonntag, 17. August 2008
Gegen 10 Uhr sind wir aufgewacht. Erstmal Frühstücken, denn wir hatten für diesen Tag einiges vor. Nach dem wir gut gegessen haben sind wir los und haben das Auto Emi gebracht. Wir wollten an dem Tag die verschiedenen kulturellen Stadtviertel anschauen. Julia und Emi wohnen Nahe von „Greektown“ und „Little India“. Da sind wir auf dem Weg zu Julias Zu Hause durchgefahren. Auto war abgegeben und dann sind wir auf nach „Cabbage Town“. Dort sollte uns eigentlich eine irische Gemeinde erwarten, aber wir sind durch „St. James Town“ und „Cabbage Town“ durchgelaufen und haben nur ein einziges Irisches Pub gefunden. Wir haben uns den nächsten „Streetcar“ (das sind hier die Straßenbahnen) gesucht und sind bei der Subway Station College ausgestiegen.
Nächstes Viertel war dann „The Annex“. Dort sind wir auch mit der Subway hingekommen. Eingestiegen sind wir am „Museum“ und ausgestiegen „Dupont“. Von da aus konnte man sogar das „Casa Loma“ sehen. Gelaufen sind wir dann bis „Spandina-Bloor-Intersection“. Dieses Stadtviertel wird von vielen Familien und Studenten bewohnt. Man findet viele kleine Einfamilienhäuser und oder Zweifamilienhäuser. Wieder in der Subway angekommen sind wir diesmal bis „St. Patricks“ gefahren.
Wir wollten als nächstes durch „China Town“. Wir sind an der „Art Gallery of Toronto“ vorbei gelaufen und weiter nach China Town rein. In einem ganz süßen Laden, habe ich mir dann ein süßes Top gekauft und noch andere Kleinigkeiten. Auch Julia hat bisschen was für die Lieben daheim gefunden. Gegen 4 PM knurrte uns beiden der Magen und wir wollten unbedingt noch Sushi essen gehen. Da wir schon einmal in China Town waren, haben wir uns ein schickes Restaurant gesucht und haben fabelhaft japanisch Gegessen. Wir hatten uns beide ein Menu bestellt. Das bedeutet, eine Suppe, Salat, Sushi und Hauptspeise. Ich hatte etwas mit Hähnchen und Julia das gleiche, aber mit Lachs. Total lecker, bis auf die Decko des Sushi’s. Ginger schmeckt nicht!
Voll gefuttert sind wir dann Richtung Eaton Centre und haben uns noch ein paar historische Gebäude angeschaut. Das erste war das „Campell House“. Das ist das älteste Gebäude der Stadt York. Als nächstes sind wir über das neue Rathaus zum „Scadding House“. Dieses Haus musste an den heutigen Standort verlegt werden, um Platz für das Eaton Centre zu machen. Das Dritte und Letzte Hause war das „Mackenzie House“. Dort hat Torontos erster Bürgermeister gewohnt.
Letzte Station für diesen Tag war das „Canadian National Exhibition“. Ein Festival, das von 15. August bis 01. September geht. Die 14 Dollar Eintritt haben sich nicht wirklich rentiert, weil für alles was mach noch machen wollte, extra zahlen musste. Auch die Pferdeshow war sehr bescheiden.
Nach 3 Stunden herumlaufen sind wir dann wieder nach Hause und haben den Abend zusammen mit den PC’s verbracht…
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