Freitag, den 23. Mai 2008
Die zeigte 16 Uhr (Toronto Ortszeit) an diesem Nachmittag und wir wussten es war Zeit für den Start ins nächste Wochenende. Unser drittes sollte es werden. Für den Beginn hatten wir uns Karten fürs Baseball gekauft an diesem Freitagabend. Es spielten die Toronto Blue Jays gegen Kansas City. Nachdem wir kurz in unserem Apartment halt machten, um uns fürs Baseball passender anzuziehen, schlugen wir den Weg Richtung Rogers Centre ein. Dort angekommen nahmen wir auch gleich unsere Plätze ein. Wir saßen im Level 500, Block 524A, Reihe 12 Plätze 6 und 7. Hört sich jetzt vielleicht so an, also wir das Spielfeld nur noch mit Lupe hätten sehen können, aber dem war nicht so. Wir hatten einen super Blick in das gesamte Stadion und konnten das ganze Feld gut überblicken. Zu dieser Zeit wurden dort unten noch die letzten Vorbereitungen für das Spiel getroffen. Wir warteten geduldig bis es anfing, waren aber schon total neugierig, da wir beide noch nie zuvor ein Baseballspiel gesehen hatten. Anfänglich kamen wir nicht so ganz mit, da wir nicht wirklich mit den Regeln vertraut waren, jedoch legte sich das bald. Die Toronto Blue Jays gingen sofort in Führung, die ihnen die Jungs aus Kansas City nicht wieder nehmen konnten. So gewannen die Blue Jays mit einem großen Vorsprung. Nachdem Spiel ergatterten wir jeder noch einen Baseball als Andenken, den wir dann uns gegenseitig signierten. Hungrig fuhren wir vom Rogers Centre dann nach Hause und gönnten uns dort ein schönes, leckeres und schmackhaftes Menu von McDonalds gegenüber. So endete für uns dieser Freitag pappsatt und hundemüde.
Samstag, den 24. Mai 2008
Lang geschlafen haben wir an diesem Samstag auch nicht. Gerade mal bis acht Uhr haben wir es ausgehalten. Nach einem kräftigen Frühstück ging es erstmal zum Einkaufen in den Walmart. Denn ohne Essen im Haus lässt es sich nicht gut leben. Etwa eineinhalb Stunden später hatten wir dann auch alles besorgt, was wir für die nächste Woche so benötigten. Alles gut im Apartment verstaut zogen wir nun bei strahlendem Sonnenschein los, um die Stadt noch ein wenig unsicher zu machen. Als aller erstes sollte unser Ziel der CN Tower sein. Dort angekommen machten wir uns auch schon gleich auf die Suche nach dem Aufzug, der uns nach oben bringen sollte. Ungefähr zwanzig Fotos und eine Sicherheitskontrolle später standen wir im Aufzug aufwärts. Schon von dort aus konnte man bei der Fahrt nach oben die Aussicht genießen. Oben angekommen stockte uns sozusagen der Atem. Wir hatten eine Aussicht, das konnte man kaum glauben. Die ganze Stadt lag uns zu Füßen und der Lake Ontario ebenso. Wir hatten uns den besten Tag und das schönste Wetter ausgesucht, um diesen Turm zu erklimmen. Einige Fotos danach, machten wir uns auf die Suche nach dem Glass Floor. Kurze Zeit später hatten wir ihn auch schon gefunden. Das war schon komisch als man sich dort drauf stellte und man unter sich das aktuelle Baseballspiel im Rogers Centre sehen konnte. Auch dort machten wir wieder viele Fotos. Danach beschlossen wir, dass wir noch eine Runde draußen im Freien um den Turm drehen. Dort an der frischen Luft, wo einem eine schöne kühle Brise in luftiger Höhe um die Nase wehte, war die Aussicht fast noch schöner als drinnen. Wir schossen ein paar Erinnerungsfotos und begaben uns dann wieder langsam auf den Weg nach unten. Wieder auf sicherem Boden, erkundeten wir dann noch den Souvenirladen. Ein paar Augenblicke danach befanden wir uns auf dem Weg zu unserer Sight Seeing Tour, die wir ausgearbeitet hatten, da an diesem Wochenende Toronto Open Doors war. Das heißt, dass man bei ganz vielen Sehenswürdigkeiten kostenlos reinschauen konnte. Wir waren in einer Kirche, sahen das Bügeleisenhaus, die Old City Hall, die New City Hall, Canadian Life House und das Labyrinth am Trinity Square. Zwischendrin entdeckten wir immer wieder kleine Nebengassen, in denen es völlig still war. Was man gar nicht glauben konnte in so einer großen Stadt. Nach dieser erschöpfenden Tour belohnten wir uns noch mit einer kleinen Einkaufstour im Hard Rock Cafe. Ein gekauftes T-Shirt und einen leichteren Geldbeutel später watschelten wir zurück in unser Apartment. Fix und fertig fielen wir aufs Bett. Ich glaube, es ist verständlich, wenn man nach so einem Tag voller neuer Eindrücke und Anstrengung nur noch etwas schnelles zu essen macht. Also: Mikrowelle auf, Fertignudeln rein und fünf Minuten warten. Gut gesättigt schliefen wir dann auch ein.
Sonntag, den 25. Mai 2008
Nach einer sehr erholsamen Nacht, wachten wir gegen neun Uhr gut ausgeschlafen auf. Wir blieben noch etwa eine Stunde im Bett liegen und unterhielten uns alles was uns gerade so eingefallen war. Doch dann trieb der Hunger uns aus den Federn. Gut gestärkt zogen wir dann auch schon wieder los, um das gestern nicht geschaffte noch anzuschauen. Wir fuhren mit der subway bis an den See runter und liefen ein gutes Stück am Wasser entlang bis hin zum Music Garden, ein kleiner Garten mit viel grün und etwas Unordnung darin. Wir drehten eine kleine Runde dort und machten uns dann auf den Weg zum Gardiner Museum, welches sehr sehenswert sein sollte, zumindest der Beschreibung im Internet nach. Dort angekommen entpuppte sich das Museum als doch nicht so spannend als wir dachten. Man konnte dort alte Keramik begutachten und das war nun wirklich nicht das, was wir uns an einem wunderschönen sonnigen Tag vorstellten. Also zogen wir weiter und kamen auf die Bloor Street, sozusagen eine Einkaufsmeile. Wir steuerten auf den H&M zu und probierten ein paar Sachen an. Doch gekauft haben wir im Endeffekt nichts. Danach fuhren wir noch einmal zum Eaton Centre, machten dort noch eine Tour durch den H&M und gingen dann nach Hause. Nach einem überaus leckeren Abendessen (nein, es war nicht von McDonalds, wir hatten Hähnchenschenkel und Kartoffelgratin selbst gekocht) setzten wir uns noch etwas vors Fernsehen um zu relaxen.
Hier nun die Bilder vom Wochenende:
http://picasaweb.google.com/Anne.Bamberger/WochenendeVom2325Mai2008
Montag, 26. Mai 2008
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